BRUSLER
SCHWALLEBRUNNEGEISTER                                   

18.11.2011 Geisterfest im DJK Heim                                  

   
 




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 Brusler Schwallebrunnegeister” 

„Geister der Zeit“  

  

Legenden aus uralter Zeit………… Zeiten voller Angst über das Wirken der Natur……………
 
Flussgeister, Quellnymphen und Wasserdämonen treiben ihr Unwesen. 

Entstanden aus den Sagen  vergangener Tage, ist der Name der “ Brusler Schwallebrunnegeister”.

 

Der Schwallenbrunnen:

Ein Naturdenkmal der seltenen Art stellt der Schwallenbrunnen an der alten Landstraße zwischen Bruchsal und Heidelsheim dar. Nicht ohne ein geheimes Gruseln schaut man durch das kristallklare, blaugrün schimmernde Wasser in die Tiefe, wo es immerwährend quillt und wallt. Das geheimnisvolle wird noch gesteigert durch die Pappeln, Erlen und Büsche, welche die Uferränder umsäumen. 

Die Schwallen ( im Wasser aufsteigende Blasen ) werden durch unterirdische Quellen erzeugt, die an den Wasseraustrittsstellen kleinere und größere Sandkrater bilden. Fische meiden dieses Wasser. Die Tiefe beträgt bis zu drei Metern. Die Temperatur ist das ganze Jahr über gleich und sinkt nicht unter +11 Grad. 

Aussehen des Schwallebrunnegeistes: 

Unser Häs stellt einen Moorgeist aus uralter Zeit dar, der die Sagen und Mythen um den Schwallenbrunnen verkörpert. Das Gewand ist in verschiedenen grün, braun Farbtönen gehalten und mit Fell kombiniert. Gewand und Masken werden von jedem Mitglied in Eigenarbeit individuell gestaltet. So sieht jeder Geist anders aus, was uns von anderen Narrenzünften unterscheidet die meistens einheitlich daherkommen.

  
Entstehung der Zunft “ Brusler Schwallebrunnegeister “ : 

Aus einer spontanen Idee heraus, wurde die Zunft von ein paar fasnachtsnärrischen ASV’lern, im Sommer 2001 ins Leben gerufen. Unsere erste Kampagne, die wir heute als Probelauf ansehen, war schon außerordentlich erfolgreich. Wir waren auf etlichen Umzügen in der Umgebung vertreten und wagten uns sogar schon bis nach St. Marie in Frankreich vor.
Angespornt dadurch machten wir jetzt Nägel mit Köpfen. Es wurden neue Masken gebastelt (die ersten aus Hasendrahtgestell waren doch zu unbequem), Gewänder genäht  … und die Planung unserer Geistertaufe in Angriff genommen.
Am 15.11.2002 war es dann soweit. Die “Brusler Schwallebrunnegeister” wurde von unserem Pfarrer Dr. Jörg Sieger gesegnet und mit einem großen Fest offiziell als Zunft der Brusler Fasnacht eingeführt. 

Wir wollen die Brusler Fasnacht, als Mitglied des “Brusler Narrenrat”, durch unsere Mitwirkung bei  der Straßenfasnacht bereichern, was aber nicht heißt das wir uns aus Bruchsal nicht raustrauen. Ganz im Gegenteil!!!!!! In den nunmehr vergangenen Kampagnen waren wir viel unterwegs. Sowohl im Schwarzwald (Wehr, Bad Rotenfels), im Schwabenländle (Reutlingen, Häfnerhaslach), in der Schweiz (Zürich), in Frankreich (St. Marie), in Belgien (Geel), in Mainz-Finthen Mainz-Bretzenheim, als auch bei vielen Umzügen und Veranstaltungen in unserer Umgebung  ( Bruchsal, Grötzingen, Münzesheim, Odenheim, Hambrücken, Karlsdorf, Oberderdingen, Gondelsheim,  Büchenau ) waren wir zu Gast.

                    Unser Narrenruf: 3 x Brusl – Ahoi

 

„Geister der Zeit“
 

Aus einer Idee heraus entschlossen wir uns 2006, zusammen mit der Bruchsaler-Ritterschaft und dem Fanfarenzug Bruchsal, in Bruchsal ein mittelalterliches Spectaculum zu organisieren. Dies war das Geburtsjahr des „Brusler Bergfried-Spectaculum“. Das Fest fand gleich großen Anklang bei der Bevölkerung und Heute ist das Bergfried-Spectalulum, das im zweijährigen Rhythmus stattfindet, schon fast zur Tradition geworden.
Seither sind wir auch als „Geister der Zeit“ mit unserem mittelalterlichen Lager dabei.
Wir haben für unsere Darstellung den zeitlichen Übergang vom Früh- ins Hochmittelalter gewählt, also grob gesagt 9.-10. Jahrhundert. Wie wir finden eine überaus spannende Zeit. War doch die Christianisierung schon in vollem Gange, hatte sich, gerade bei der einfachen Bevölkerung der alte Glaube mit all seiner Mystik doch noch bewahrt. Die Einflüsse des Orient mit seinem beeindruckenden Wissensschatz waren noch deutlich spürbar.
Ein Jeder unserer Gruppe kann seine Darstellung in diesem Zeitfenster frei wählen.
Natürlich unterliegt dies auch einem ständigen Entwicklungsprozess. Je mehr man sich in die Materie vertieft, je vielfältiger werden die Blickwinkel auf die Geschichte.
Unser Lager besteht wahlweise aus einer 8-eckigen Hütte mit einem Durchmesser von 5,00m oder unserem Langhaus von 5,00mx10,00m. Beide haben eine Feuerstelle im Inneren. Im Aussenbereich befindet sich ein Sonnensegel von 4,00mx6,00m und unsere Kochstätte mit 4,00mx4,00m. Gäste sind an unserer Tafel immer herzlich willkommen.
Natürlich ist unser ganzes Lagerzubehör in Eigenarbeit geplant und erbaut worden. Bilder hierzu finden sich auch auf unserer Homepage 

Im Moment besteht unsere Gruppe aus 17 aktiven Mitgliedern im Alter zwischen 3 -60 Jahren und 7 passiven Mitgliedern. Im Laufe des Jahres stehen regelmäßige Zusammenkünfte, sowie Aktionen wie gemeinsame Ausflüge, Besuche von Mittelalterfesten- u. Lagern, Bogenschießen und Arbeitseinsätze auf dem Programm.
 

Zu Ehren der alten verloren gegangenen Mythen und Legenden..